Albert Einstein sagte mal: „Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“

Heute möchte ich dir meine Art und Weise zeigen, wie ich mein Jahr 2023 abgeschlossen habe und gleichzeitig die Basis für den Erfolg im neuen Jahr gesetzt habe: Selbstreflexion und Zielplanung.

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Selbstreflexion analysiere dich selbst!

Selbstreflexion ist ein wichtiger Bestandteil meiner Vorbereitung für das neue Jahr. Dabei sollte das nicht nur am Jahresende passieren, sondern du solltest permanent Phasen der Selbstreflexion einbauen. Das ist die Grundlage deiner persönlichen Entwicklung. In der heutigen hektischen Welt ist es entscheidend regelmäßig innezuhalten und über die eigenen Gedanken, Handlungen und Emotionen nachzudenken. Denn in den Momenten der Ruhe erkennst du auch selbst deine Fehler und hast dadurch einen Lerneffekt. In meiner Welt geht es nicht darum keine Fehler zu machen, sondern viel mehr aus den Fehlschlägen zu lernen. Und nicht diejenigen sind erfolgreich, welche keine Fehler machen, sondern diejenigen, die ausreichend Fehler gemacht haben und als Lernerfahrung genutzt haben.
An der Stelle der Hinweis: lese (oder schaue) die Autobiografien von erfolgreichen Menschen. Egal, ob das Unternehmer, Sportler, Schauspieler o.ä. sind. Sie alle verbindet eines: Fehlschläge und Herausforderungen. Empfehlenswert sind hierbei die Biografien von Steve Jobs, Michael Jordan (dazu gibt es eine Netflix-Doku), David Beckham (Netflix-Doku), Elon Musk, David Goggins… Google einfach mal und finde Bücher oder Filme, die dich faszinieren und inspirieren.

Lass uns festhalten: wenn du die Fähigkeit besitzt dich selbst zu reflektieren, kannst du dich besser verstehen und positive Veränderungen herbeiführen.

Paris Marathon 2023 – Zielzeit: 3:22:35 (mein PB bisher)

Selbstreflexion ist schwer

Wir hetzen von To-Do zu To-Do und vergessen oft zurückzuschauen und eine Analyse zu machen. Auch ist es nicht immer schön. Denn nur wenn du zu 100% ehrlich zu dir selbst bist, hast du die Fähigkeit dich zu verändern. Die Angst vor der Wahrheit hängt oft mit der Angst zusammen seinen eigenen Teil der Verantwortung aufgezeigt zu bekommen, wodurch die schwachen Ergebnisse einem vor Augen geführt werden. Anbei möchte ich dir ein paar Fragen mitgeben, die du gerne für dich beantworten kannst.
Wenn du auf das letzte Jahr (das letzte Quartal, den letzten Monat, die letzte Woche…) zurückschaust…

  • Habe ich alle meine Ziele erreicht?
  • Was lief gut?
  • Was lief schlecht?
  • Was mache ich künftig anders?
  • Was behalte ich genau so bei?
  • Was waren meine Highlights in jedem einzelnen Monat im Jahr? (Hilfreich ist hier ein Kalender, wo du nachschauen kannst, was du alles im jeweiligen Monat erlebt hast)
  • Mit welchen Personen habe ich den meisten Kontakt gehabt? Geben mir diese Personen Energie oder rauben Sie mir Energie?
  • Ist das, was ich aktuell tue, etwas, was ich noch länger tun möchte?
  • Habe ich Feedback von anderen Leuten? Kann ich mir Feedback einholen? (von einem Coach, Mentor, Chef o.ä. – enge Freunde und Familie sind oftmals zu subjektiv, weshalb ich einen externen Coach immer empfehle).
  • Was mache ich mit dem Feedback von außen?
  • Wie haben sich meine messbaren Kennzahlen (Kriterien) entwickelt?
  • u.v.w.
Meet the legends by MC Shape – Januar 2023

An der Stelle ist es für mich auch wichtig meine Kennzahlen zu überprüfen. In jedem Bereich messe ich bspw. wie viel ich erreicht habe. Im unternehmerischen Kontext spielen hierbei Kennzahlen wie die Umsatzerlöse, die Kosten und auch das Wachstum eine Rolle. Dasselbe mache ich auch mit meinen privaten Finanzen. Und im persönlichen Kontext schaue ich wie viel tolle Erlebnisse und Momente ich erlebt habe (welche Orte habe ich besucht? Was habe ich alles getan?). Ebenso überprüfe ich, was ich in meine persönliche Weiterentwicklung investiert habe (Wie viel Bücher habe ich gelesen? Wie viele Seminartage habe ich gehabt? Wie viele Hörbücher habe ich gehört? etc.). Und sportlich bedeutet das: wie hat sich meine Leistung entwickelt? Wie viele Stunden habe ich trainiert?
Bspw. habe ich insgesamt 28 Seminartage (zur Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten und vor allem meiner Persönlichkeit) im gesamten Jahr 2023 gehabt. Ich bin 169,9km geschwommen, 1973,5km gelaufen und 1428,6km (wobei ich noch mehr Rad gefahren bin – indoor zählt es bei mir jedoch keine km-Angaben) Rad gefahren. Meine persönliche Bestzeit beim Marathon habe ich über 13 Minuten verbessern können, genauso wie allgemein meine Performance. Lediglich die Leistung beim Krafttraining ist eher stagniert bzw. zurück gegangen, was jedoch damit zusammenhängt, dass ich Krafttraining weitaus weniger gemacht habe als früher (wobei ich immer noch etwa 120kg beugen, 140kg heben und 100kg drücken kann). Und auf Basis dessen plane ich mein nächstes Jahr. Bspw. die Zielzeiten und auch meine Seminartage (bisher sind insgesamt 10 Seminartage bereits fix gebucht und geplant).

Berlin Marathon 2023 – Zielzeit: 3:29:29

Die Saat der Veränderung setzt immer 100% Ehrlichkeit voraus.

Du hast jetzt ein paar Fragen als Muster erhalten. Du musst nicht alle beantworten und kannst auch nur manche Fragen für dich beantworten, um herauszufinden, wo du aktuell stehst. Ein Tipp für dieses Jahr wäre das Führen eines Tagebuchs. Das ist ein effektiver Weg sich regelmäßig selbst zu reflektieren. Hierbei kannst du die Ereignisse des Tages reflektieren und über persönliche Herausforderungen nachdenken. Diese schriftliche Auseinandersetzung ermöglicht es, Muster und Trends in deinem Verhalten zu erkennen. Erkenntnis bringt Verständnis.

Neues MC Shape Logo – 2024 wird wild.

Nachdem du eine IST-Analyse deines aktuellen Stands gemacht hast, folgt der nächste Schritt: die Zielplanung. Klar ist, dass du nicht alles in deinem Leben beeinflussen kannst. Bekanntlich wird gesagt, dass du etwa 50% deines Lebens aktiv beeinflussen kannst und 50% eben nicht. Du weißt jedoch nicht, was die 50% sind, die du beeinflussen kannst. Und aus diesem Grund macht es Sinn sich Ziele zu setzen, da diese immer Antrieb geben. Und schon mein Mentor sagte mir: „Ziele sind für uns Menschen wie die Sonne für die Pflanzen; sie ziehen uns nach oben.“

August 2023: offizieller NLP Coach!

Die Kunst der Zielplanung ermöglicht es dir fokussiert, motiviert und zielgerichtet das neue Jahr zu starten. Auf Grundlage der Selbstreflexion kannst du nun anfangen zu träumen, wie das Traumjahr 2024 aussehen soll. Erstelle eine Bucket List (google gerne für Inspiration und Ideen danach) und schreibe im ersten Schritt einfach alles auf, was du gerne einmal machen möchtest. Im zweiten Schritt selektierst du aus und planst deine Ziele für dieses Jahr. Denke immer daran. Umso konkreter, umso eher realisierst du dein Ziel. Anstatt vage Vorsätze wie „mehr Sport machen“ zu setzen, definiere klare Ziele wie „dreimal pro Woche 30 Minuten joggen“. Messbare Ziele ermöglichen es dir deinen Fortschritt zu verfolgen.
Danach setze Prioritäten: welche Ziele sind für dich am bedeutsamsten? Darauf solltest du deine Energie konzentrieren. Bedenke immer, dass du nur begrenzt Zeit und Fokus hast. Wer zu viele Dinge auf einmal macht, verzettelt sich und erreicht am Ende nichts.

Start mit dem eigenen Eisbad


Lasse dich ebenso nicht entmutigen, wenn Pläne sich ändern. Das ist normal. Das Leben ist unvorhersehbar. Du wirst nicht immer alle Ziele erreichen. Du wirst jedoch weitaus mehr Ziele erreichen, wenn du dir überhaupt welche gesteckt hast. Ansonsten verweise ich hier gerne auf meine anderen Artikel, die dir helfen können:

https://sascha-moessinger.de/ziele/
Artikel zum Thema Ziele
Artikel zum Thema wie du dich verbesserst

Und nun: alles Beste für das neue Jahr. Ich hoffe, dass du weiterhin mitliest. Und wenn es dir gefällt, teile gerne diesen Artikel und hinterlasse einen Kommentar.

Silvesterlauf 2023 – Jahresabschluss mit Dilan

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